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China-Konzert des Kammerorchesters Louis Spohr

29.05.2018 - Artikel

Im Jahr 2006 gaben Katalin Hercegh (Violine), Joachim Schwarz (Viola) und Wolfram Geiss (Violoncello) ihrer persönlichen Vision eines Orchesters den institutionellen Rahmen, mehr noch, eine Heimat: das Kammerorchester Louis Spohr.

China-Konzert des Kammerorchesters Louis Spohr
China-Konzert des Kammerorchesters Louis Spohr© damai.com

Im Jahr 2006 gaben Katalin Hercegh (Violine), Joachim Schwarz (Viola) und Wolfram Geiss (Violoncello) ihrer persönlichen Vision eines Orchesters den institutionellen Rahmen, mehr noch, eine Heimat: das Kammerorchester Louis Spohr. Benannt nach dem Komponisten und Geiger Louis Spohr, der im 19. Jahrhundert über Jahrzehnte hinweg das Musikleben prägte.

Unter der künstlerischen Leitung von Katalin Hercegh finden sich im Kammerorchester Louis Spohr Musiker aus ganz Deutschland zusammen, um ihrer gemeinsamen Vorstellung zu folgen: Der Vorstellung einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, mit dem Ziel,  gemeinsam etwas Besonderes jenseits der bestehenden Institutionen zu schaffen, eine Arbeit mit hoher Eigenverantwortung der einzelnen Musiker, eine Arbeit in unterschiedlichen Besetzungen, vom Kammermusikensemble bis hin zum klassischen Orchester, eine Arbeit ohne Dirigent.

Ein besonderes Anliegen ist dem Ensemble, sein Ideal der Spielweise an junge Musiker weiterzugeben. Daher fördert das Kammerorchester junge, hochbegabte Studenten und gibt ihnen die Möglichkeit, mit den Mitgliedern des Ensembles Konzertprogramme zu erarbeiten und zur Aufführung zu bringen. Seit dem Jahr 2016 vergibt das Kammerorchester hierzu sogar eigene Stipendien, gefördert durch engagierte Mitglieder des Fördervereins.

Dirigent: Hongjia Cui

Geboren in Beijing, begann Hongjia Cui schon in jungen Jahren mit dem Klavier- und Fagottspiel. Er schloss sein Studium mit Bestnoten ab und erhielt das Meisterdiplom in München. Während seines Studiums gewann er einen 2. Preis in der internationalen „China Chamber Music Competition“, wurde Stipendiat der „Villa Musica“ und der DAAD. Seit Oktober 2002 besetzt Cui die Solo-Fagott Stelle bei den Münchner Symphonikern. In der Saison 2006/2007 spielte er Mozarts Fagott Konzert mit den Münchner Symphonikern und nahm im gleichen Jahr das Solokonzert auf CD auf. Die Süddeutsche Zeitung schrieb darüber „Die Aufführung, bei der der Solist Hongjia Cui aus China die Spielmöglichkeiten des Fagotts zu Mozarts Zeit brillant entfaltet, zeigte wie reizvoll und anmutig auch dieses Mozart - Konzert ist.“

Hongjia Cui ist allerdings nicht nur Fagottist, sondern auch Dirigent: Er hat an der Berner Musik Hochschule bei Prof. Dominique Roggen studiert und dort sein Diplom im Fach Dirigieren mit Höchstnoten abgeschlossen. Unter seiner künstlerischen Leitung ist die Anerkennung des Orchesters für seine innovativen Programme enorm gestiegen. Nach der Teilnahme am „Shenzhen International Piano Festival 2013“ erhielt das Orchester unter der Leitung von Cui große internationale Anerkennung.

29.06.2018 Changsha, Changsha Concert Hall   https://piao.damai.cn/150292.html

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