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Botschafter Dr. Clemens von Goetze reiste zu Antrittsbesuchen nach Hunan und Anhui

Botschafter in Anhui

Botschafter in Anhui, © Deutsche Botschaft Peking

30.07.2019 - Artikel

Am 1./2. Juli reiste Botschafter Dr. Clemens von Goetze zum Antrittsbesuch nach Changsha, in die Provinz Hunan. Dort wurde er zunächst im Rongyuan-Gästehaus der Provinzregierung empfangen und traf dort mit Parteisekretär Herr DU Jiahao zusammen.  Parteisekretär DU stellte die guten Beziehungen zwischen Hunan und Deutschland heraus und betonte das gute Investitionsklima in der Provinz. Durch die zentrale Lage und die gute Infrastrukturanbindung hätten Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Davon konnte sich der Botschafter mit eigenen Augen bei seinem Besuch bei den Unternehmen Liebherr LAMC Aviation und Bosch Automotive überzeugen. Beide Firmen sind im Hochtechnologiebereich tätig.  Liebherr LAMC Aviation ist ein Joint Venture zwischen dem chinesischen Unternehmen LAMC (AVIC Landing Gear Advanced Manufacturing Corp.) und der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, das Fahrwerksysteme für den chinesischen und internationalen Luftfahrtmarkt fertigt und entwickelt. Der Schwerpunkt beim Besuch bei Bosch war das Pilotprojekt im Bereich Industrie 4.0, das die Fertigung von Motoren oder Komponenten für Fahrzeugsicherheitssysteme wie ABS schneller und effizienter machen soll. Neben diesen Terminen lernte der Botschafter die prächtige Natur im Hemifeng-Naturpark sowie die faszinierende Geschichte von Hunan im Provinzmuseum kennen.

Botschafter in Hunan
Botschafter in Hunan© Deutsche Botschaft Peking

Am 8./9. Juli besuchte Botschafter Dr. Clemens von Goetze für seinen Antrittsbesuch die Provinz Anhui. Dort besprach er mit dem Parteisekretär LI Jinbin die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen für deutsche Firmen, in Anhui zu investieren. Durch seine Lage in Zentralchina und seine guten Infrastrukturanbindungen zu weiteren Industriezentren wie Shanghai und Wuhan habe Anhui noch großes Wachstumspotential, so Parteisekretär LI Jinbin. Das gelte insbesondere für die Provinzhauptstadt Hefei, wie Bürgermeisterin LIN Yun in ihrem Gespräch mit dem Botschafter betonte. Die notwendigen Fachkräfte kommen u. a. von der Hefei Universität für Wissenschaft und Technologie, die eine in die 1980er Jahre zurückreichende Beziehung zu Deutschland hat. Zu ihrem 30-jährigen Bestehen wurde die Hochschule daher auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Premierminister Li Keqiang besucht. Während seines Besuchs traf der Botschafter mit Germanistik-Studenten der Universität zusammen und wurde durch eine Ausstellung zur Kooperation der Universität mit Deutschland geführt.  Darüber hinaus besuchte der Botschafter das Joint-Venture Volkswagen VAC, das sich in Hefei auf den Bau von Elektroautos spezialisiert sowie den Reifenhersteller Continental. Von der reichen Kultur und Geschichte von Anhui konnte sich der Botschafter im Provinzmuseum überzeugen.

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