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Gemeinsam forschen für die Zukunft

08.03.2018 - Artikel

–  Max-Planck-Partnergruppen treffen sich erstmalig in Shanghai

Copyright: Max Planck Partner Groups in China
Copyright: Max Planck Partner Groups in China© Max Planck Partner Groups in China

Die Max-Planck Gesellschaft ist eine der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Deutschland und Europa. Mit China verbindet sie eine langjährige und enge  Kooperation: Seit mehr als 40 Jahren kooperiert sie mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.  Zur Förderung der Netzwerkbildung und zur Verstärkung der Anbindung chinesischer Nachwuchskräfte an deutsche Forschungseinrichtungen werden seit 1999 in China „Max-Planck-Partnergruppen“ eingerichtet. Die Gruppen werden von zurückkehrenden chinesischen Nachwuchswissenschaftlern geleitet, die vorher Stipendiaten an Max-Planck-Instituten in Deutschland waren. Begabte junge Forscher erhalten damit Gelegenheit, gemeinsam mit ihren deutschen Partnern Projekte durchzuführen und sich für Leitungsfunktionen in China zu qualifizieren. Am 8. und 9. März 2018 fand das erste landesweite Partnergruppentreffen in China in Shanghai statt, das von Generalkonsulin Dr. Althauser eröffnet wurde. Das Treffen diente vor allem der Vernetzung der Gruppen untereinander als auch dem Austausch mit der Max-Planck Gesellschaft.

Copyright: MPG
Copyright: MPG© MPG

Am Rande des Partnergruppentreffens diskutierten Forscher der Max-Planck Gesellschaft auch mit Mitgliedern des Wissenschaftsnetzwerks des Generalkonsulats, das deutsche Wissenschaftler, die an chinesischen Hochschulen arbeiten, sowie Leiter von Forschungsabteilungen deutscher Firmen in China mit externen Gästen vernetzt. Referenten waren Prof. Dr. Klaus Müllen, emeritierter Direktor des  Max-Planck-Instituts für Polymerforschung Mainz sowie Prof. Dr. Markus Antonietti, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid und Oberflächenforschung Potsdam/Golm.  Im Zentrum des Austausches stand die Arbeit der Max-Planck Gesellschaft in China sowie ein Erfahrungsaustausch über die Vor- und Nachteile des gemeinsamen Forschens. Fazit: Große Übereinstimmung, dass eine internationale Kooperation in der Forschung zu Zukunftsfragen absolut notwendig geworden sei. Dabei habe sich das Modell der Partnergruppen sehr bewährt.